Champagne & Co

Champagne ist für mich unbegreiflicherweise noch immer der Wein, den die meisten Weinfreunde nicht Ernst, ja nicht einmal als Wein wahrnehmen. Vielleicht liegt es daran, daß von Ausnahmen abgesehen nur die großen Häuser die Vorstellung von Champagne definieren. Mehr als in allen anderen Regionen regiert beim Champagne auch bei ansonsten gut informierten Weinliebhabern lediglich das Markenimage. Dagegen konnten sich kleine Produzenten ohne großes Marketingbudget bisher nicht leicht positionieren. Vielleicht ist das aber auch gut so, denn sonst würde es wohl viele hervorragende Champagne kleiner Winzer und Häuser nicht mehr zu vernünftigen Preisen geben.

Verglichen mit Regionen wie Burgund oder Bordeaux kann man in der Champagne nicht nur viel entdecken, sondern auch noch zu erschwinglichen Preisen kaufen, denn tatsächlich ist die Champagne der Winzer erst im Aufbruch.

Aufbruch ist sogar das falsche Wort, denn aus der Sicht der großen Häuser handelt es sich eigentlich um eine Revolution. Traditionell ist die Champagne ein stark reglementiertes Regime, von vielen tausenden Produzenten, die an die großen Häuser liefern, von pauschal festgelegten Qualifikationen der Champagner­-Orte (und nicht der Lagen); ein System in dem die großen Player das Sagen haben, in dem sich aber alle Beteiligten bequem eingerichtet haben. Aufbruch bedeutet in dieser Hinsicht eher Ausbruch, daß nämlich immer mehr Winzer nicht mehr nur Trauben oder Grundweine liefern, sondern selbst Wein produzieren wollen, und, indem sie vor allem die unterschiedlichen Bedingungen ihrer Weingärten respektieren. Auch wenn dies angesichts der marginalen Mengen an Winzer­-Champagner nur ein Mückenstich für die großen Marken bedeutet, es widerspricht diametral der herkömmlichen Philosophie der Champagne, der Produktion eines gleichbleibenden Stils unabhängig von Jahrgang, Lage etc.. Denn tatsächlich handelt es sich bei den Non Vintage­-Cuvées der großen Häuser um die industrielle Produktion mehr oder weniger neutralisierter Grundweine, die erst durch die Manipulation mit Dosage und Reserveweinen zu einem Hausstil geformt wird. Obwohl der Großteil dieser Champagne banal ist um es vorsichtig auszudrücken, gibt es ordentliche und respektable Qualitäten. Richtig ernsthafte Champagne von herausragender Spitzenqualität machen die großen Häuser allerdings nur mit ihren Tête­ de­ Cuvées, das allerdings zu einem vielfachen Preis ihrer Standardware.

Umgekehrt bedeutet nun aber nicht, daß jeder kleine Winzer nur wegen des Verzichts auf industrielle Größenordnungen schon einen individuellen Wein macht der beachtenswert ist. Man muß einfach sehr viel probieren, um auch hier die Spreu vom Weizen zu trennen und in der Regel sind es nicht einmal fünf Prozent, die dabei überbleiben. Viele kleinere Betriebe realisieren aber, daß ihre Stärke in der Entwicklung ihrer Individualität liegt, unabhängig von Ausbaustilen, festgeschriebenen Klassifikationen oder anderer Erwartungen. Wie offen und unerforscht eigentlich das Feld bzw. die Voraussetzungen in der Champagne sind, zeigt, daß die Stars der Winzer­-Champagner über alle Regionen verteilt sind. Man muß nicht in den Grand Cru­-Lagen der Côte des Blancs zuhause sein, gerade von der nicht klassifizierten und früher immer etwas geringwertig beurteilten Côte des Bars kommen heute einige der interessantesten Lagenweine der Champagne.

Medial wird diese Entwicklung von den werbeetat-abhängigen Mainstream­-Medien sowohl international wie auch in Frankreich natürlich weitgehend ignoriert. In der Nische der Spitzencuvées haben die großen Marken heute aber jedenfalls ernsthafte Image­-Konkurrenz von kleinen und kleinsten Produzenten bekommen. Wie man neidlos gestehen muss, es sind vor allem amerikanische Importeure und Journalisten wie Terry Theise oder Antonio Galloni, die hier die Nase vorne haben, diesen Entwicklungen am Puls fühlen und ihn auch befeuern.

Burghound Allen Meadows z.B., der Burgunderkenner schlechthin, widmet sich in den letzten Jahren regelmäßig Pinot Noir und Chardonnay auch außerhalb Burgunds und hier v.a. den Weinen der Champagne. Und das aus gutem Grunde. Sein Fazit in meiner Interpretation lautet schlicht und einfach: Die besten weißen Burgunder kommen aus der Champagne, hervorragende Qualitäten, große stilistische Vielfalt, Zuverlässigkeit und großes Lager-­ und Entwicklungspotential, und vor allem viele Weltklasseweine zu noch immer moderaten Preisen !

Mittlerweile würde ich, wenn man die Weine von der Côte des Bar wie Dosnon­-Lepage, Serge Mathieu oder Cédric Bouchard heranzieht, das noch ergänzen. Auch einige der besten Pinot Noir kommen aus der Champagne, allerdings sind sie dann meistens doch wieder weiß.

Daß sich diese Umwälzungen in der Champagne in meiner Auswahl widerspiegeln passt natürlich perfekt zu meiner persönlichen Nischen­-Strategie. Das ist aber nur ein Grund, der viel wichtigere ist, daß ich in Frankreich in der Champagne das qualitativ ­ und was die Auswahl betrifft ­ größte Potential für hochwertige Weißweine zu noch vernünftigen Preisen sehe. Burgund ist für mich in diesem Bereich nahezu ausgeschöpft und wenn ich hier expandieren wollte, müsste ich für vergleichbare Qualität bereits jetzt mindestens 50% mehr zahlen.

Meine Auswahl um ein paar neue Champagne zu erweitern ist also nur eine logische Konsequenz und ich bin mir sicher, daß noch weitere folgen werden. Ich habe mir diese Auswahl aber nicht leicht gemacht, sondern bewußt eine ganze Reihe renommierter Winzer-­Champagne für mich ausgeschlossen, die nicht meiner persönlichen Vorstellung entsprechen. In erster Linie geht es dabei um die Verwendung von neuem Holz und daraus resultierend mächtige Weine mit einer oft ins Oxidative gehenden Stilistik, etwas das ich als Champagne selten goutiere.

J. Lassalle

49 Lassalle Dem kleinen Champagnerhaus, das ich seit dem Jahrgang 1988 kontinuierlich im Programm habe, ist mit den aktuellen Jahrgängen wieder ein ganz großer Wurf gelungen. Nicht überraschend rangiert Lassalle in den aktuellen Bewertungen von Wine Spectator, Tanzer, Meadows etc. regelmäßig unter den absoluten Top­-Betrieben. Diese Delikatesse eines großen Weißweines findet man wohl nur in der Champagne.

 
  NV  Champagne
Préference Brut (60PM 20CH 20PN) % 29,00 €
  NV  Champagne Rosé (10PM 15CH 75PN) % 39,00 €
2005 Champagne
Blanc de Blancs (100CH)   45,00 €

Etienne Calsac

50 CalsacViel frischer geht es gar nicht. Die Familie von Etienne Calsac ist zwar seit über 200 Jahren in der Côte de Blancs südlich von Epernay als Winzer ansässig, jetzt entstehen aber zum ersten Mal Weine unter dem eigenen Namen. Von den insgesamt 19ha Weinbergen werden aber nur 2,5ha aus 1er Cru ­Lagen in Avize und Bisseuil (ca. 10.000 Flaschen) selbst vinifiziert, der große Rest geht nach wie vor als Grundwein an bekannte große Marken. Der ungemein frische und mineralische Stil, salzig und mit einem Hauch Biskuit ist exemplarisch für die Finesse der Côte de Blancs, Chardonnay at its best und eine vielversprechende Entdeckung!

 
NV Champagne
Brut   L'échappée Belle (93CH 7PN)   29,00 €
NV Champagne 1er Cru
Blanc de Blancs   Infinement Blanc   ausverkauft

Lenoble

51 Lenoble Ich verfolge diesen Produzenten nun seit vielen Jahren und habe viele Jahrgänge bis zurück in die 60er Jahre probiert und auch im eigenen Keller. Anne Malassagne und ihr Bruder Antoine lassen dem Wein viel Zeit zur Reife und bringen ihre besten Cuvées und Jahrgänge meist erst nach zehn und mehr Jahren auf den Markt. In repräsentativen Blindverkostungen von FEINSCHMECKER (bester 95er!) bis Wine Spectator erweist sich Lenoble den meist vielfach teureren Prestige­-Cuvées der großen Marken regelmäßig als ebenbürtig.

In der Klassifikation des führenden französischen Weinmagazins La Revue du Vin de France 2013 wird Lenoble noch vor so prominenten Häusern wie Veuve Cliquot, Taittinger und Laurent­Perrier an 14te Stelle der besten 50 Champagne gereiht. Das ist umso bemerkenswerter als in Frankreich diese Ratings normalerweise immer von den großen Häusern dominiert werden.

  NV  Champagne Grand Cru
Blanc de Blancs   39,00 €
2006 Champagne Grand Cru Blanc de Blancs   45,00 €
1996 Champagne Grand Cru Blanc de Blancs Collection Rare 150cl degorgiert Feb. 2012!   auf Anfrage

Michel Guilleminot

52 Guilleminot Näher an Burgund kommt man in der Champagne wohl nicht mehr. Die Weingärten von Michel Guilleminot in Channes liegen am südöstlichen Rand nur wenige hundert Meter unmittelbar an der Grenze des Department Aube, dahinter beginnt praktisch schon Chablis. Obwohl ich hier schon zigmal durchgefahren war, kam ich nur durch die Empfehlung eines Winzers in Burgund auf die Idee hier einmal stehen zu bleiben. Und die Überraschung war perfekt.

Die Champagne von Guilleminot sind wie für die Winzerchampagne dieser Gegend typisch, reine Pinot Noir mit einem finessenreichen und frischen Stil. Die ersten Musterflaschen fanden guten Anklang, aber erst eine Blindverkostung mit vielfach teureren Prestigecuvées großer Häuser offenbarte wieder einmal die eigenständige Philosophie einer neuen Generation von Winzern in der Champagne. Die Bezeichnung RM ­ Récoltant­-Manipulant auf dem Etikett bedeutet ja nicht nur, dass der Wein zu 100% aus eigenen Trauben und am Weingut abgefüllt wird. Es ist vor allem die Voraussetzung dafür, ein Maximum an Präzision, Qualität und charakteristischem Geschmack zu gewährleisten und nur die besten Champagne (auch der großen Häuser) werden auch so produziert. Richtig überraschend ist aber der erstaunlich günstige Preis, der sich für mich nur durch die extreme Randlage erklären lässt. Außerhalb Englands ist Guilleminot noch so gut wie unbekannt, was sich aber jetzt zumindest hierzulande ändern wird. Also zugreifen, so lange die Preise so bescheiden sind.

  NV  Champagne Brut Tradition (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) %  25,00 €
  NV  Champagne Brut Tradition (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir)   54,00 €
  NV  Champagne Brut Prestige (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) %  29,00 €

Serge Mathieu

53 Serge MathieuWenn es um Winzer­-Champagne geht, ist Serge Mathieu ein Name der immer wieder als Referenz gilt. In der einschlägigen Presse und in qualifizierten internet­-blogs gibt es regelmäßig höchstes Lob, ob Decanter, Guide Hachette, Richard Jennings oder Tom Stevenson. Dabei wird hier gar nichts Sensationelles gemacht, es wird nur das gemacht, was eigentlich jeder sorgfältige Winzer macht.

Die Trauben stammen ausschließlich aus den eigenen Lagen, die Weinberge sind begrünt und werden nach biologischen Richtlinien bearbeitet (eine Zertifizierung ist den Besitzern aber zu riskant), und die Kellertechnik ist natürlich auf dem letzten Stand. Isabelle Jacob hat mit ihrem Mann Michel das Weingut von ihrem Vater übernommen, der bereits in den 1970er Jahren die Grundlagen für eine eigenständige Produktion und vor allem Export legte. Die Familie Mathieu ist seit dem 18. Jhd. in Avirey-­Lingey, einem malerischen aber total verschlafenen Dorf im südlichsten Zipfel der Champagne als Winzer ansässig, selbst zu produzieren und zu vermarkten war für einen kleinen Produzenten aber ein ungewöhnlicher und radikaler Schritt. Heute werden ungefähr 100.000 Flaschen mit einem Exportanteil von 85% erzeugt!

  NV  Champagne Brut Tradition (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) %  33,00 €
  NV  Champagne Extra Brut (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) %  33,00 €
  NV  Champagne Cuvée Prestige Brut (70PN 30CH) %  36,00 €
  NV  Champagne Cuvée Rosé Brut (80PN 20CH) %  36,00 €
2009 Champagne Brut Millésimé (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) % 48,00 €
2008 Champagne Brut Millésimé (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) %  48,00 €
2004 Champagne Brut Millésimé (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) 150cl   95,00 €
2005 Champagne Brut Millésimé (Blanc de Noirs ­ Pinot Noir) 150cl   95,00 €

Dosnon­

54 DosnonEin Produzent, den ich bereits vor einigen Jahren im Programm hatte, der aber durch interne Schwierigkeiten wieder aus meinem Blickfeld verschwand, ist Davy Dosnon. Monsieur Lepage ist mittlerweile aus dem Unternehmen ausgeschieden, es gibt aber viele bereits bedruckte Etiketten, die noch verwendet werden müssen und daher bleibt vorläufig auch der Name. Das und der Blick auf das bescheidene Anwesen in Avirey­-Lingey machen einem sofort klar, daß kleine Produzenten hier unter anderen Bedingungen als die glanzvolle Welt der bekannten Champagnerhäuser suggeriert, operieren.

Mit einem eigenen Weinberg von gerade einmal 2 1⁄2 ha und astronomischen Preisen für das Rebland ist eine wirtschaftlich sinnvolle und notwendige Expansion de facto unmöglich. Wenn nicht, nein nicht der reiche Onkel, sondern eine Gegenbewegung in der Côte des Bar mehr Eigenständigkeit und regionales Bewußtsein für die Qualität der dortigen Weine unterstützen würde. Immer mehr Winzer in der Region wollen die Qualität ihrer Trauben und Weine nicht mehr in der anonymen Masse der großen Häuser in Reims oder Epernay verschwinden sehen, vinifzieren und vermarkten ihre Weine selbst oder verpachten einen Teil ihrer Weingärten an engagierte lokale Winzer.

Seine langjährige Tätigkeit in Burgund hat Davy Dosnon zu einem Liebhaber des kleinen Holzfasses gemacht, allerdings gebraucht nach vier ­bis fünfmaliger Belegung. Das soll den Weinen eine langsame Reifung und mehr Eleganz jedoch ohne Holzgeschmack verleihen. Aus seinen verschiedenen Cuvées preferiere ich eindeutig das typische Produkt der Côte des Bars, den Blanc de Noirs, für mich das perfekte Pendant eines weißen Burgunders aus roten Trauben, knackig­-mineralisch mit feinem Schmelz und einem Hauch Zitrus.

  NV  Champagne Récolte Noire (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir) %  34,00 €
  NV  Champagne Récolte Noire (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)   150cl   78,00 €

Eric Maître                                                     Neu

54 Eric MaitreNachdem mein Lieblingswinzer in der Champagne wieder einmal den Autisten gibt, ich in Ungnade gefallen bin oder was weiß ich passiert ist, wollte ich nicht untätig bleiben und nur warten. Es sollte in der Gegend um Celles-sur-Ource doch auch noch einige andere gute Winzer geben. Der erste Versuch mich an der Kompetenz deutscher Kollegen zu orientieren war ein kompletter Reinfall. Man muss seine Arbeit schon selber machen und dann muss man den Wein jach auch kriegen.

Aber die Aufbruchstimmung in der Champagne weckt ja nicht nur meine Neugierde, sondern viele Winzer entdecken jetzt, dass es auch für sie einen Exportmarkt gibt. Eric Maître hat zwar als erster in seiner Familie begonnen, seine Champagne selbst zu vermarkten, ....

   (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)    
  NV  Champagne Tradition
%  26,00 €
  NV  Champagne Sélection
%  30,00 €
  NV  Champagne Réserve    150cl   63,00 €
  NV  Champagne Cuvée Spéciale
  42,00 €

Cédric Bouchard - Roses de Jeanne

55 Cedric Bouchard NEUDer "Champagner"­-Winzer der Extraklasse! Vielleicht wundern Sie sich jetzt über die Anführungszeichen. Cédric Bouchard macht nach seinem eigenen Verständnis nicht Champagner, sondern "Wein aus der Region Champagne". Und so sind seine „Weine“ auch: jede Cuvée ist sortenrein, aus einer Lage, einem Jahrgang und ohne Dosage!

Die einzigartige Qualität und Stilistik wird im Weinberg und nicht im Keller erarbeitet. Das offene Geheimnis ist nicht Kellertechnik oder Ausbauweise, sondern die lagenreine Selektion und insbesondere die Beschränkung der Erträge auf maximal 40hl, also ein Drittel und weniger als die großen Champagnerhäuser. Das ist die natürliche Basis für die mineralische Textur und gleichzeitig reife aromatische Frucht, die es ihm erlaubt seine Weine ohne jede Dosage sozusagen als Ultra Brut zu füllen. Die derart produzierten Mengen rangieren je nach Cuvée zwischen 300 und 8.000 Flaschen. Mehr Purismus, Terroir und Winzer-­Champagne geht nicht und in der Tat beschreitet Cédric Bouchard einen eigenen Weg, den nicht zuletzt aus ökonomischen Gründen fast niemand zu gehen bereit ist. Wenn Sie schon einmal Champagne mit einer derartigen Präzision, Mineralität und Frucht probiert haben, lassen Sie es mich bitte wissen!

Champagne­-Experte Tom Stevenson bringt es auf den Nenner: „he is a genius!“ und Antonio Galloni schreibt: "...these are some of the purest and most profound wines being made anywhere in the world."

Besser als Galloni könnte ich meinen Enthusiamus auch nicht beschreiben: "Once again, I was blown away by the wines I tasted from Cedric Bouchard. ... As exceptional as the young wines were, I was most struck by the capacity of these Champagnes to develop complexity in bottle. ... Readers seeking to discover the finest in Champagne owe it to themselves to check out the wines of Cedric Bouchard. Minuscule yields, organically farmed old-­vine parcels, a non-­interventionalist approach in the winery and cellar and Bouchard’s inspired vision elevate these single­-vintage, lieu­-dit wines to the summit of Champagne. The wines are bottled unfined, unfiltered and with no dosage, leaving only the indelible stamp of vintage, vineyard and grape variety as interpreted by this immensely gifted vigneron. For what it is worth, these are some of the most treasured bottles I own."

2006 Champagne Inflorescence La Parcelle (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)   59,00 €
 V15  Champagne Roses de Jeanne Val Vilaine (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)   auf Anfrage
 V10  Champagne Roses de Jeanne
Côte de Bechalin - La Parcelle (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)   auf Anfrage
2013 Champagne Roses de Jeanne Les Ursules (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)   auf Anfrage
2013 Champagne Roses de Jeanne Presle (Blanc de Noirs ­ - Pinot Noir)   auf Anfrage
2013 Champagne Roses de Jeanne
La Haut-Lemblé (Blanc de Blancs ­ - Chardonnay)   auf Anfrage
2013 Champagne Roses de Jeanne La Bolorée (Blanc de Blancs ­ - Pinot Blanc)   auf Anfrage
2013 Champagne Roses de Jeanne Le Creux d`Enfer (Rosé ­ - Pinot Noir)   auf Anfrage

Cave des Hautes-Côtes - de Chastenay

Die Winzergenossenschaft in Beaune genießt seit vielen Jahren einen sehr guten Ruf, insbesondere was Qualität und Preis-Leistungsverhältnis betreffen. Richtig bekannt und geschätzt ist sie aber vor allem für ihren sorgfältig und lange auf der Hefe ausgebauten Crémant, die burgundische Champagner­-Spielart aus Chardonnay, Pinot Noir und Aligoté. In den letzten Jahren habe ich regelmäßig an die hundert Crémants von mehr als zwanzig verschiedenen Produzenten in Burgund verkostet und ­ ohne Übertreibung ­ die Cave des Hautes­-Côtes ist einer der besten Produzenten.

Von den sich verändernden Rahmenbedingungen in Burgund und vor allem der international boomenden Nachfrage nach Crémant ­ und zwar vor allem dem aus Burgund – bleiben aber selbst die Cave des Hautes­-Côtes nicht verschont. Bedingt durch die geringen Ernten der letzten Jahre gibt es aktuell nicht nur leichte Preiserhöhungen sondern regelmäßig auch Lieferschwierigkeiten. Mittlerweile werden die Crémants aus Beaune im Export überhaupt nur mehr an alte langjährige Kunden verkauft. Zum Glück entdecken aber auch kleinere Produzenten, daß sich in kühleren Randlagen befindliche Weingärten oft besser für Crémant als für einen leichten und oft nicht ganz reifen Wein eignen. Und wenn ein Winzer auch noch respektable stille Weine macht, umso besser.

  NV  Crémant de Bourgogne Blanc de Blancs
% 14,90 €
  NV  Crémant de Bourgogne Rosé % 14,90 €
2012 Crémant de Bourgogne   % 15,90 €

Château Moncontour

47 MoncontourChâteau Moncontour in Vouvray an der Loire hat sowohl durch seine adeligen und kirchlichen Besitzer als auch als Weingut eine lange und abwechslungsreiche Geschichte die bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht. Die besondere Spezialität von Vouvray und der lokalen Rebsorte Chenin blanc ist die Schaumweinproduktion nach der klassischen Champagner­-Methode. Der komplexe Charakter der Cuvée Prédilection mit einem Hauch Biskuit und Zitrus ist eine echte Alternative zu Champagne.

 
2013 Vouvray Sparkling Cuvée Prédilection
% ausverkauft
2012 Vouvray Sparkling La Grande Réserve
%  ausverkauft

Domaine J. Laurens                                                neu

20 a Laurens            ab sofort lieferbar                                 demnächst mehr dazu...                 

      

  NV   Crémant de Limoux La Rose No7 % 14,50 €
2014 Crémant de Limoux
Les Graimenous
%  13,50 €
2012 Crémant de Limoux Clos des Demoiselles % 16,50 €