Rhône

Domaine Mourgues du Grès                                                 neu

1 Mourgues du Gres NEUDie Weine der Familie Collard haben sich in den letzten Jahren zu echten Favoriten meines Sortiments entwickelt.
Dies ist auch nicht wirklich erstaunlich, denn diese Weine können auch im Vergleich mit den wirklich großen Appellationen der Südrhône ohne Probleme mithalten. Die Frucht ist immer präzise, auch bei den sehr mächtigen Cuvées hat man nicht das Gefühl überreifer Trinkmarmelade, die Tannine sind markant und die Aromatik ist durch die reife Syrah von dunklen Früchten geprägt.

Robert Parker übertreibt nicht, wenn er meint, daß der Name von Mourgues du Grès ganz einfach für Qualität bürgt: "This is one of my favorite estates, ... and just about anything with their name on it is a sign of quality."

2016 Costières de Nimes La Fleur d`Eglantine   Rosé %  8,40 €
2015 Costières de Nimes Galets Rouges % 9,00 €
2014 Costières de Nimes Galets Rouges % 8,40 €
2012 Costières de Nimes Terre d`Argence % 12,90 €
2012 Costières de Nimes Terre de Feu % 14,90 €
2013 Costières de Nimes Capitelles % 16,50 €
2012 Costières de Nimes Equinoxe   24,00 €

Domaine Fontbonau

2 FontbonauEin spannendes Projekt von Jérôme Malet (Domaine Sarda-Malet im Roussillon) und Frédéric Engerer (Direktor von Château Latour), die scheinbar nicht ausgelastet sind oder der Herausforderungen nicht müde werden.

Im nördlichsten Eck des südlichen Rhônetals in der Nähe von Nyons haben die beiden ein altes vernachlässigtes Weingut gekauft und wieder zum Leben erweckt. Im Moment sind nur wenige Hektar der besten alten Reben des insgesamt 40ha großen Gutes im Ertrag. Der Rest wurde gerodet und wird in den nächsten Jahren je nach Beschaffenheit der Böden wieder mit Reben bestockt, teilweise wurden aber auch Olivenbäume und Trüffeleichen ausgepflanzt. Im Moment ist das Gut in der Umstellung auf agriculture biologique. Auch wenn der Wein hier nur als Côtes du Rhône etikettiert wird, das Ergebnis aus 80% Grenache und 20% Syrah ausgebaut in gebrauchten Barriques (natürlich) von Château Latour ist ein kraftvoller aber ungewöhnlich subtiler finessenreicher Wein.

2010 Côtes du Rhône     25,00 €
2010 Côtes du Rhône 150cl   54,00 €
2009 Côtes du Rhône 150cl   52,00 €

Domaine La Brunely

3 BrunelyIch bin mir nicht sicher, ob Robert Parker über den selben Wein schreibt. Mir gefällt an dieser Domaine der ungekünstelte Stil, der so deutlich von den auf Eindruck bemühten Weinen vieler südfranzösischer Appellationen abweicht. Der Vacqueyras von Brunely ist kein weicher Fruchtsaft sondern klar strukturiert, mit kirschig rotbeeriger Frucht und deutlichem Gerbstoff. Hervorragendes Potential zu einem sensationell günstigen Preis.

2005 Vacqueyras   % 10,80 €
2003 Vacqueyras
  %  10,80 €

 Domaine Saint Pierre

4 Saint PierreDie Domaine Saint Pierre hat wie viele Winzer in Südfrankreich erst im vergangenen Jahrzehnt begonnen, die Qualität ihrer Lagen zu nutzen.

Das Paradestück der Domaine sind hier 4,5 ha in Vacqueyras und 3,5 ha Côtes du Rhône Villages Plan de Dieu. Mich begeistert der sehr strukurierte Stil der Weine, der nicht nur Resultat der alten Grenache-Weingärten ist, sondern vor allem von einem deutlichen Anteil von Mourvèdre und Syrah herrührt. Die Weine brauchen also auch ein bißchen Zeit und Jean-Francois Fauque hat es auch selbst nicht so eilig die Weine schnell abzufüllen - sowohl der Vacqueyras als auch der Côtes du Rhône Villages kommen wie große Brüder aus Châteauneuf oder Gigondas erst nach zwei Jahren in die Flasche.

2015 Côtes du Rhône Villages Plan de Dieu   pre-arrival
2013 Côtes du Rhône Villages Plan de Dieu % 12,00 €
2010 Vacqueyras
    14,50 €
2007 Vacqueyras 150cl   36,00 €

Domaine Saint-Damien

5 Saint DamienWow, dieses Niveau wird in Gigondas aktuell nicht leicht übertroffen und selbst für die meisten Châteauneuf-du-Pape wird es hier eng! Was Jöel Saurel aus seinen Böden und uralten Reben im wahrsten Sinne des Wortes hervor zaubert ist einfach phantastisch.

In den letzten Jahren wurde auf organische Bewirtschaftung umgestellt und mit dem Jahrgang 2010 ist die Domaine als biologisch (AB - agriculture biologique) zertifiziert. Bereits mit der zweiten Ernte 2004 war dieses Weingut die große Überraschung im südlichen Rhônetal, eine Erwartung die sich auch bei den nachfolgenden Jahrgängen bestätigte. Jöel Saurels Weine erinnern mich an eine Gigondas-Version von Pégaü: kraftvolle und komplexe Gigondas-Weine mit einer starken Betonung des Tanningerüsts, die perfekte Kombination würziger Grenache-Frucht und einem markanten Anteil Mourvèdre für die Struktur und den dunklen Kern. Bis vor kurzem war das Weingut außerhalb Frankreichs nahezu unbekannt. Lediglich im französischen Guide Hachette erhielten die Weine wiederholt die höchste Auszeichung, den Coup de Coeur. Mittlerweile hat aber auch die internationale Weinkritik Notiz von dieser Domaine genommen und die Bewertungen bestätigen meine Eindrücke: hier entstehen charaktervolle, langlebige und noch unglaublich preiswerte Weine die zum Besten des südlichen Rhônetales gehören.

(2010) Vin de France Le Dix   7,50 €
2010 Côtes du Rhône Vieilles Vignes % 12,00 €
2010 Gigondas     21,00 €
2010 Gigondas La Louisiane   30,00 €
2010 Gigondas Les Souteyrades   33,00 €
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Domaine La Bouissière

6 Bouissiere

Ein alter Bekannter, der alle paar Jahre wieder in meiner Auswahl auftaucht. Thierry Faravel macht hervorragende Weine in Gigondas und Umgebung, aber irgendwie kommen wir nicht immer zusammen.

Letztes Frühjahr hatte ich in Frankreich zweimal Gelegenheit die Weine von mehr als fünfzig Produzenten in Gigondas zu probieren und zu vergleichen, eine Arbeit, die ich mir sicher sobald nicht mehr antun werde. Denn kurz gesagt, die Handvoll der besten Winzer sind seit Jahren nahezu dieselben. Das war für mich zwar keine großartige Erkenntnis, überraschend war aber die stilistische Kontinuität der Weine von La Bouissière. Während die meisten Topweingüter in Gigondas ihren Höhenflug der letzten paar Jahre zweifellos erst der Intervention durch externes Know-how verdanken, sind die Weine von Thierry Faravel seit ich sie kenne Ende der 90er Jahre nahezu unverändert. Wieder zuhause habe ich deshalb gleich ein paar alte private Reserven geopfert um diesen Eindruck zu überprüfen. Und voilà, die Parallelen zwischen gereiften und jungen Gigondas - die im Vergleich zu Châteauneuf-du-Pape etwas kühlere und erdigere Aromatik mit einem Hauch Orangenzesten - fallen sofort auf. Die 2012er von Bouissière waren für mich in zwei Verkostungen klare stilistische Favoriten, kraftvoll aber mit einer klaren Struktur und straffen Mitte, was sie auch jetzt bereits sehr schön trinkbar macht.

2015 Vacqueyras     pre-arrival
2015 Gigondas     pre-arrival
2012 Beaumes de Venise     16,80 €
2012 Vacqueyras   %  19,50 €
2012 Gigondas     21,00 €
2012 Gigondas Le Font de Tonin   36,00 €

Château Mont-Thabor

6 BouissiereEine neue Entdeckung meines letzten Verkostungsmarathons in Châteauneuf-du-Pape, die ich nicht missen wollte. Château Mont-Thabor ist ein kleines verwunschenes und ziemlich verstecktes Schlösschen aus dem 18.Jhd., das im südöstlichen Teil der Appellation in der Nähe von Vieux Télegraphe liegt.

Weinbau gibt es erst seit der Besitz Ende des 19 Jhds. von einer Schweizer Familie erworben wurde, Haupterwerb des Gutes damals war aber eine Wollspinnerei. In den 1940er Jahren wurden die Weingärten dann erweitert und heute umfasst die Domaine 6 ha Côtes du Rhône und vier ha Weingärten in der berühmten steinigen Lage La Crau, deren Reben im Schnitt über 70 Jahre alt sind. Dementsprechend ist der Stil der Weine deutlich markanter ím Tannin und besticht durch eine fast kühle dunkle Aromatik, die vor allem den Alkohol perfekt integriert, also eine interessante und abwechslungsreiche Ergänzung zur opulenten Stilistik meiner restlichen Produzenten.

2012 Châteauneuf-du-Pape     27,00 €

Famille Bréchet - Château de Vaudieu                          neu

10 VaudieuCháteau de Vaudieu ist einer der ältesten Betriebe in Châteauneuf und ein echtes Schloß aus dem 18. Jhd. mit einer beeindruckenden Anlage und einem arrondierten Terrain von 70 ha. Ich kann mich noch an meine ersten Erkundungen in Châteauneuf vor über zwanzig Jahren erinnern, wo man immer darauf hingewiesen wurde, diese sandigen Böden sind eigentlich einfach und eher minderwertig.

Und tatsächlich waren die Weine von Vaudieu in der Vergangenheit brav aber belanglos. Heute gilt das Terroir von Vaudieu als eine der besten Lagen - unmittelbare Nachbarn sind die Weingärten von Rayas, Pure von Barroche und Toplagen von Clos du Caillou, Pégaü etc. - und fast unbemerkt hat hier auch im Keller eine echte Renaissance stattgefunden. Bereits vor zehn Jahren hat der Zauberer von Châteauneuf-du-Pape, Philippe Cambié begonnen, Weingärten und Vinifikation einer graduellen Reorganisation und Neuorientierung zu unterwerfen und mit den aktuellen Jahrgängen wird dies auch in den Weinen spürbar. Die trotz der geschlossenen Rebflächen sehr unterschiedlichen Charaktere der Weingärten zwischen Plateau, Rayas und den relativ steilen Lagen im sog. Val de Dieu werden heute sorten- und lagenspezifisch differenziert entwickelt.

Eher zufällig und ohne besonderes Interesse hatte ich vor einigen Jahren während der Decouvertes en Vallée du Rhône-Degustationen die Weine von Vaudieu im Glas und war verblüfft. Ich probiere seit vielen Jahre regelmäßig die Weine der traditionellen Elite ebenso wie die grandiosen Weine der neuen Kultwinzer, die übrigens so gut wie alle von Philippe Cambié betreut werden. Ich kann mich aber nicht erinnern, wann ich das letzte Mal eine unmittelbare Assoziation an die burgundische Raffinesse von Rayas hatte, und hier ist sie, wenn auch nicht ganz zufällig.

Ursprünglich aus der Gegend von Gigondas stammend hat der Großvater der heutigen Besitzer - Gabriel Meffre - bereits sehr früh auf das Potential des südlichen Rhônetales und voll auf Expansion gesetzt. 1955 wurde Château de Vaudieu gekauft, 1963 ein bereits im 19 Jhd. einmal der Familie gehörendes Weingut in Gigondas und in der Folge weitere Güter in Côtes du Rhône und Provence. Heute werden die verschiedenen Domainen als Famille Bréchet (www.famillebrechet.fr) geführt und so weit ich das beurteilen kann, wohl erstmalig kompromisslos auf Qualität orientiert. Die Weine beweisen auf jedem Niveau eine raffinierte und differenzierte Handschrift, was angesichts der von Laurent Brechet angetriebenen Bemühungen der letzten Jahre nicht verwundert und nun auch von der internationalen Presse gewürdigt wird. Wenn es hier nur um den Rotwein ginge, wäre das angesichts der privilegierten Bedingungen von Vaudieu etc. eigentlich erwartbar. Von einem Besuch auf Vaudieu am meisten verblüfft war ich letztes Jahr aber von den Weißweinen und hier vor allem von der Einzellage Belvedere. Daß ich also nach 25 Jahren im Geschäft zum ersten Mal Weißweine aus dem Rhônetal ins Programm nehme, ist sowohl Kompliment als auch ehrliche Begeisterung und Überzeugung.

2015 Lirac Plâteau des Chênes    
2015 Côtes du Rhône Denise Amiel    
       
2013/14 Côtes du Rhône Denise Amiel %  9,90 €
2012 Côtes du Rhône Villages Jêrome
  13,20 €
2013 Lirac
Moulin des Chênes
%  9,50 €
2014 Lirac Plâteau des Chênes blanc % 15,40 €
2013/14 Lirac Plâteau des Chênes % 14,40 €
Château de Vaudieu      
2015 Châteauneuf-du-Pape blanc   
   
2015 Châteauneuf-du-Pape blanc    Belvedere    
2015 Châteauneuf-du-Pape      
2015 Châteauneuf-du-Pape Val de Dieu limitiert  
2015 Châteauneuf-du-Pape L´Avenue limitiert  
2015 Châteauneuf-du-Pape Amiral G
limitiert  
       
2014 Châteauneuf-du-Pape blanc   33,00 €
2014 Châteauneuf-du-Pape

blanc    Belvedere

  54,00 €
2012 Châteauneuf-du-Pape     30,00 €
2012 Châteauneuf-du-Pape Val de Dieu   54,00 €

André Brunel - Les Cailloux

7 Feraud Les CaillouxAndré Brunels Weine sind so kontinuierlich und zuverlässig gut, daß es schon fast langweilig ist. Seine Weine brillieren nicht so sehr als Verkostungssensationen sondern in erster Linie durch Balance und Trinkvergnügen, brauchen den Vergleich mit den großen Bombern aber nicht zu scheuen.

Wenn Sie Rhôneweine wirklich lieben und auch regelmäßig trinken (es soll ja Kunden geben, die die hochprämierten Weine primär haben wollen), werden Sie nicht umhin kommen, von Les Cailloux zumindest einen Karton zu kaufen. Die eleganten Tannine und Aromen nach Schokolade, roten und schwarzen Beeren machen ihn bereits in der Jugend verführerisch, sodaß er meist schneller getrunken ist, als man denkt.

Auffallend ist vor allem die ausgeprägte Syrah-Würzigkeit, eine unverwechselbar eigenständige Handschrift. Seinen wahren Charakter zeigt Les Cailloux aber erst nach einigen Jahren Lagerung wenn die Primäraromen der von Kräutern und Trockenfrüchten bestimmten Châteauneuf-Aromatik weichen.

Kontinuierlich und zuverlässig sind aber nicht nur die Weine von André Brunel, auch als Person ist dieser Winzer geradlinig und äußerst sympathisch, nicht zuletzt was seine konsequente und moderate Preisgestaltung betrifft. Daß seine Cuvée Centenaire anderen Massstäben gehorcht, steht auf einem anderen Blatt. Aber was ist schliesslich der Preis für das Beste?

Die grandiose Qualität findet sich aber nicht nur im Stammhaus Les Cailloux. Auch die Negociant-Weine von Féraud-Brunel sind heute auf einem Niveau, das man nur von den Spitzenwinzern der Region kennt. Ich muß gestehen, daß ich die Kooperation von André Brunel und Laurence Féraud lange Zeit eher wohlwollend ignoriert habe. Mittlerweile sind die Weine von Féraud-Brunel aber ein Fixpunkt meiner Côtes du Rhône-Auswahl.

Fèraud-Brunel      
2009 Côtes du Rhône Villages   %  10,90 €
2009 Côtes du Rhône Villages Cairanne %  11,50 €
2007 Côtes du Rhône Villages Rasteau %  14,50 €
Les Cailloux      
2010 Châteauneuf-du-Pape     36,00 €
2010 Châteauneuf-du-Pape Centenaire   108,00 €
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Domaine du Caillou                          neu

8 Clos du CaillouEine kleine Domaine die erst Ende der 90er Jahre von Jean-Denis Vacheron wach geküsst wurde, seither aber stilprägend und qualitativ eine Spitzenstellung in Châteauneuf-du-Pape einnimmt. Auch wenn er selbst den Erfolg seiner Bemühungen nur kurz erleben konnte – Jean-Denis Vacheron verungückte 2002 tödlich – war er einer der größten und prägendsten Weinmacher in Châteauneuf-du-Pape.

Erst nach ihm kam Philippe Cambie. Heute unbestritten der große Zauberer des südlichen Rhônetales hat Cambie Clos du Caillou nach einigen qualitativ schwankenden Jahrgängen gemeinsam mit dem neuen Kellermeister Bruno Gaspard wieder auf das vormalige Niveau gebracht. Die Neuerungen von Jean-Denis Vacheron waren einerseits lebendigere und aromatisch frischere Weine und die dafür notwendigen Änderungen in der Selektion, Vinifikation und Ausbau. Pionier und Vorbild für viele der heutigen Spitzenweingüter im gesamten südlichen Rhônetal wurde er aber vor allem durch seine damals in Châteauneuf-du-Pape erstaunlicherweise noch unübliche Differenzierung von Lagenweinen und Terroir, eine Idee die heute wie selbstverständlich erscheint. Die Weingärten in den besten Lagen zwischen Rayas und Beaucastel boten privilegierte und unterschiedliche Bedingungen für diese Philosophie, die heute auch von Weingütern wie Cristia, Vaudieu, Barroche etc. umgesetzt wird. So gibt es heute auf Clos du Caillou neben traditionellen Cuvées für Châteauneuf und Côtes du Rhône je drei nach Lagen bzw. Boden selektierte Weine.

Mit Ausnahme des Côtes du Rhône Bouquet des Garrigues - aus dem lieu dit Coudoulet hinter Beaucastel - sind alle Weine der Domaine rund um das Weingut in der Appellation Châteauneuf-du-Pape konzentriert, d.h. Châteauneuf als auch Côtes du Rhône sind hier oft nur wenige Meter voneinander getrennt. Das ist eine kuriose Besonderheit von Clos du Caillou, der offensichtlichen Sturheit der damaligen Besitzer geschuldet und daher bei der Klassifikation von 1936 nicht berücksichtigt. Bekannt ist Clos du Caillou vor allem für seine beiden großen Lagencuvées - Les Quartz (aus kieselhaltigen mineralischen Lagen, Grenache und Syrah) und La Réserve (von sandigen Böden, Grenache und Mourvèdre) und, no na, daß hier vor allem die Côtes du Rhône-Lagen ein Niveau erreichen, an das selbst die meisten Châteauneuf-du-Pape kaum herankommen.
Robert Parker: " ... this estate produces the finest Côtes du Rhônes of the appellation."

pre-arrival Offert, limitiert     auf Anfrage
2015 Côtes du Rhône Bouquet des Garrigues    
2015 Côtes du Rhône Quartz    
2015 Côtes du Rhône Réserve    
2015 Châteauneuf-du-Pape Les Safres    
2015 Châteauneuf-du-Pape Quartz    
2015 Châteauneuf-du-Pape Réserve    
       
2014 Côtes du Rhône Bouquet des Garrigues %  14,90 €
2014 Châteauneuf-du-Pape Les Safres % 35,00 €
2013 Côtes du Rhône Réserve   28,00 €
2013 Châteauneuf-du-Pape Tradition   27,00 €
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Domaine de Cristia

11 CristiaDominique und Baptiste Grangeon sind keine “up-and-coming stars” wie Robert Parker beharrlich schreibt, es sind ihre Weine, die brillieren. Vom Vin de Pays bis zum Châteauneuf findet man hier eine Bandbreite an grandiosen Weinen und stilistische Sicherheit, die sich nur mit Clos du Caillou vergleichen lässt.

Für mich sind die Weine von Cristia eine faszinierende Synthese aus Rhône und Burgund, kraftvoll und gleichzeitig präzise mit süßer kirschiger Frucht. Das ist aber kein önologischer Trick, sondern Ergebnis von großem Terroir, nämlich dem markanten Anteil sandiger Böden (Cristia ist ein lieu dit in der Nähe von Rayas), uralten Weingärten und natürlich moderner Vinifikation. Wie sorgfältig und ernsthaft man hier mit diesen Privilegien umgeht zeigt sich darin, daß auch hier die organische Bewirtschaftung der Weingärten (agriculture biologique) zertifiziert (Ecocert) Standard ist. In den letzten Jahrgängen ist ein leichter stilistischer Wandel zu beobachten, vor allem die Châteauneuf werden zunehmend feiner und raffinierter mit mehr Rückgrat. Insbesondere 2012 ist besonders gut gelungen und der Vieilles Vignes ist einer meiner absoluten Favoriten des Jahrgangs.

Chapelle St.-Théodoric

Was macht jemand, der ein kleines Weingut mit einigen der besten und teuersten Parzellen in Châteauneuf angeboten bekommt - eine Chance mindestens so selten und ebenso diskret wie ein Lottosechser - aber nicht alles finanzieren kann? Man braucht einen Partner. Und der kam in Gestalt von Peter Weygandt, einem renommierten amerikanischen Weinimporteur, der die Idee von St.-Théodoric ins Spiel brachte: die Geschwister Grangeon übernehmen das Weingut und die alten Côtes du Rhône Lagen, Weygandt finanziert die beiden Châteauneuf, und der Wein wird von Baptiste Grangeon nach den Vorstellungen von Peter Weygandt gemacht. Nein, eben nicht als moderne Fruchtbombe, sondern ganz altmodisch. Erstaunlich, wenn man überlegt welchen Ruf und Stellenwert die Weine von Rayas haben, daß fast niemand mehr einen solchen Weinstil macht oder versucht. Aber voilà, Guigasse und Grand Pin sind hervorragende Terroirs in unmittelbarer Nähe zu Rayas - mit der gleichen Exposition und Bodenkomposition, purer Sand mit hie und da einem Kieselstein - und dafür geradezu prädestiniert. Die Reben werden organisch bewirtschaftet und mit einem Ertrag von ca. 15hl geerntet, anschließend mit Putz und Stingel (wholecluster auf newspeak, wie es auch in Burgund wieder Furore macht!) in großen alten Fudern ausgebaut. Perfekte Reife ist dabei unabdingbar. Die Weine sind allerdings wie aus der Zeit gefallen, hell in der Farbe, mit einer ätherischen und frischen Aromatik. Konsequenterweise ist Chapelle St.-Théodoric ohne Hype oder Publizität eher eine Insiderstory, es gibt die Weine ja auch kaum, für den europäischen Markt sind nur wenige hundert Flaschen zugeteilt.

Domaine de Cristia      
2015 Côtes du Rhône Vieilles Vignes    
2015 Châteauneuf-du-Pape      
2015 Châteauneuf-du-Pape Renaissance    
2015 Châteauneuf-du-Pape Vieilles Vignes    
       
2012 Côtes du Rhône Villages     11,50 €
2012 Côtes du Rhône Grenache Vieilles Vignes Les Garrigues %  13,50 €
2012 Châteauneuf-du-Pape   %  29,00 €
2012 Châteauneuf-du-Pape Vieilles Vignes   69,00 €
Chapelle St.-Théodoric      
2011 Châteauneuf-du-Pape La Guigasse   70,00 €
2011 Châteauneuf-du-Pape Le Grand Pin   80,00 €
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Domaine du Pégaü                          neu

12 PegauDie Erfolgsgeschichte von Pégaü ist schon erstaunlich und zeigt die Ignoranz aber auch Dynamik der internationalen Weinszene. Während noch Ende der 80er Jahre mangels Nachfrage ein Teil der Ernte an den Handel verkauft wurde und ältere Jahrgänge selbstverständlich erhältlich waren, zählen heute die nahezu selben Weine von Paul und Laurence Féraud zu den besten Weinen Frankreichs.

Wer das Privileg hatte einen Wein wie den grandiosen 78er – einer meiner zehn besten Weine aller Zeiten - probieren zu dürfen, hätte die herausragende Qualität mancher Châteauneuf-du-Pape auch schon vor Jahrzehnten erkennen können und müssen. Hat aber kaum jemand und heute müssen wir für solch außergewöhnliche Weine eben auch entsprechende Preise bezahlen.

Zum Glück machen Laurence Féraud und ihr Vater Paul neben der hervorragenden normalen Cuvée Réservée auch einen hervorragenden Wein außerhalb der Appellation, der „nur“ als Vin de Table firmiert. Ab sofort gibgt es auch die ersten Côtes du Rhône-Weine aus der unlängst gekauften Domaine am südlichen Rand von Châteauneuf-du-Pape. Der besondere Vorteil, von diesen Weinen wird es genug geben und das zu erschwinglichen Preisen.

2014 Châteauneuf-du-Pape Cuvée Réservée % 40,00 €
       
2012 Côtes du Rhône blanc Lône %  8,40 €
2013 Châteauneuf-du-Pape Cuvée Réservée % 42,00 €
2012 Châteauneuf-du-Pape Cuvée Réservée   59,00 €
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Domaine La Barroche

13 BarrocheSchon erstaunlich, welche Perlen sprich Topweinlagen in Châteauneuf-du-Pape schlummern. Der erst 30-jährige Julien Barrot stammt zwar aus einer alteingesessenen Winzerfamilie, bis vor einigen Jahren wurde hier aber nur Fasswein für den Handel produziert. Die Domaine umfasst 12,5 ha mit einem Durchschnittsalter von 60 Jahre alten Reben, ein Drittel der Weingärten ist sogar über 100 Jahre alt.

Der „reine Stoff" kommt wie schon der Name sagt - Pure - zu 100% Grenache aus einer 1901 gepflanzten Einzellage roter und sandiger Böden in "Grand Pierre", auf dem Plateau unmittelbar neben Rayas.

2007 Châteauneuf-du-Pape Signature   42,00 €
2006 Châteauneuf-du-Pape Signature   36,00 €
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Domaine de La Vieille Julienne

2006 Côtes du Rhône Clavin   16,50 €
2004 Côtes du Rhône     15,60 €
2007 Châteauneuf-du-Pape     54,00 €

Château de Beaucastel

2003 Châteauneuf-du-Pape
    72,00 €
2001 Châteauneuf-du-Pape     84,00 €
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Château Rayas

15 RayasChâteau Rayas war schon ein Kult-Wein als es diesen Begriff noch gar nicht gab. Die eigenwillige Persönlichkeit von Jacques Reynaud, der „merk-würdige“ Keller, nicht zuletzt aber die zweifellos großartige Qualität der Weine haben die Legendenbildung beflügelt. Seit dem Tode von Jacques Reynaud 1997 wird das Weingut von seinem Neffen Emmanuel in bewährter Weise geleitet. Die Weine von Rayas zählen nach wie vor zu den besten Frankreichs und sind heute noch gesuchter als zu Lebzeiten von Jacques Reynaud.

Auch wenn viel über die Vinifikation von Jacques Reynaud gemutmaßt wurde, das Geheimnis von Rayas liegt in einem außergewöhnlichen Terroir sandiger Weingärten, das den Weinen jene unnachahmliche seidige Eleganz verleiht, die mich am ehesten an einen Richebourg erinnert.

 Côte du Rhône Fonsalette   auf Anfrage
 Châteauneuf-du-Pape Rayas   auf Anfrage
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Dauvergne & Ranvier

17 Dauvergne RanvierFrancois Dauvergne und Jean-Francois Ranvier sind keine Winzer mit eigenen Weingärten sondern Önologen und sog. Micro-Negociants. Beide arbeiten mit Winzern im Rhônetal und Südfrankreich zusammen, die sie einerseits beraten und von denen sie andererseits ausgesuchte Partien kaufen, vor Ort selbst vinifizieren und ausbauen.

Ich habe ihre Weine erstmals vor einigen bei den Decouvertes en Vallée du Rhône-Degustationen probiert und war von dem präzisen eleganten Stil, aber auch dem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis begeistert. Da die meisten Cuvées nur in kleinen Mengen von wenigen tausend Flaschen produziert werden, kann man hier noch von einem Geheimtipp sprechen.

2009 Saint-Joseph Vin Rare %  17,50 €
2009 Côte-Rôtie Vin Rare   45,00 €

J. Vidal-Fleury

16 Vidal Fleury Klassisch altmodische aber sehr zuverlässige Weine mit Potential sind das Markenzeichen des Hauses.

 
1983 Côte-Rôtie Brune et Blonde   65,00 €
1986 Côte-Rôtie Côte Blonde   La Châtillonne   48,00 €
1984 Côte-Rôtie Côte Blonde   La Châtillonne    48,00 €

Bernard Burgaud

1989 Côte Rôtie     65,00 €

Marius Gentaz-Dervieux

1986 Côte-Rôtie Côte Brune   auf Anfrage
1987 Côte-Rôtie Côte Brune   auf Anfrage

 

2012 Vacqueyras

    %  19,50 €
2012 Gigondas     21,00 €

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